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Grüne Grundsatzkommission
Mit Beschluss der 18. Bundesdelegiertenkonferenz im März 2002 sowie des Länderrats im Februar 2003 wurde eine Grundsatzkommission eingerichtet. Aufgabe der Grundsatzkommission von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es, die Partei in Fragen ihrer politischen Grundwerte und Grundsätze zu beraten. Insbesondere kommt ihr die Aufgabe zu, die Grundfragen und Grundthesen des neuen Grundsatzprogramms weiterzuverfolgen und zu vertiefen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, Veranstaltungen zu entwickeln und zu planen, bei denen der Grundwerte-Dialog zwischen Partei, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft fortgesetzt wird. Die Kommission hat 16 Mitglieder. Geschäftsführender Vorsitzender der Grundsatzkommission ist Peter Siller.

Grüne Akademie
Die Grüne Akademie versteht sich als ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie an Theorie interessierten PolitikerInnen, das sich zur Aufgabe gesetzt hat, grundlegende gesellschaftliche Fragen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu bearbeiten. Gemeinsam sind ihnen ihre Themenkompetenz, die Nähe zu grüner Politik und das Interesse, politische und wissenschaftliche Diskurse miteinander zu verzahnen, um beide voranzubringen. Die Grüne Akademie besteht derzeit aus rund 60 ehrenamtlichen Mitgliedern, die gemeinsam mit dem Vorstand der Grünen Akademie das inhaltliche Profil und die Gestaltung der Themenschwerpunkte festlegen. Die kontinuierliche Veranstaltungsform bilden die Werkstattgespräche, in denen im zeitlich konzentrierten Rahmen eines halben Tages Themen von grundsätzlicher Bedeutung und politischer Brisanz aufgegriffen werden. Die Themen können von Mitgliedern, Vorstand oder den politischen AdressatInnen der Reihe vorgeschlagen werden. Der Akademie-Vorstand verantwortet die Themenabstimmung. Zielgruppe dieser Werkstattgespräche sind neben den Mitgliedern auch WissenschaftlerInnen, ExpertInnen aus Verbänden und NGOs und politische EntscheidungsträgerInnen aus der bündnis-grünen Praxis von Bund und Ländern. Ermöglicht werden sollen Debatten, für die im allgemeinen Zeit und Ressourcen fehlen. Der Vorstand der Grünen Akademie besteht derzeit aus 8 Mitglieder. Vorstandssprecher ist Peter Siller.

Realismus und Substanz
Ziel des bundesweiten Diskussionszusammenhangs „Realismus & Substanz“ bestehend aus ca. 50 jüngeren Grünen, ist es, grundsatzprogrammatische Fragen zu stellen und zu diskutieren. Seit dem Beschluss des neuen Grundsatzprogramms wollen wir dazu beitragen, dass die drängende Frage nach Orientierung und Ausrichtung grüner Politik weiter bearbeitet wird. Realismus & Substanz diskutiert flügelübergreifend und oft auch jenseits der real existierenden Flügel. Aktuelle Papiere: „Links Neu. Grün als Orientierungsfarbe einer erneuerten Linken“ (2004) sowie „Die neue soziale Frage beantworten. Ein Sozialstaatsmodell für das Globalisierungszeitalter“ (2005)

www.blog.de/petersiller
Mein Blog. Angeblich muss man sowas heutzutage haben. Aber immerhin ist es eine gute Möglichkeit, um ab und zu
von Veranstaltungen, Diskussionen und Vorfällen zu berichten.


Programme

Grünes Grundsatzprogramm (PDF, 603 kB)
Die Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat dieses Grundsatzprogramm am 17. März 2002 in Berlin beschlossen. Dieses „Berliner Programm“ tritt an die Stelle des „Saarbrücker Programms“ aus dem Jahr 1980. Die Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms schloss eine dreijährige Debatte erfolgreich ab. Im Frühjahr 1999 hatte der Bundesvorstand beschlossen, eine Grundsatzprogrammkommission einzusetzen. Dieser gehörten an: Antje Radcke, Bärbel Höhn, Claudia Roth, Franziska Eichstädt-Bohlig, Frithjof Schmidt, Fritz Kuhn, Klaus Müller, Niombo Lomba, Peter Siller, Pino Olbrich, Ralf Fücks, Ramona Pop, Renate Künast, Thea Dückert, Undine Kurth. Der Grundsatzkongress im November 1999 in Kassel eröffnete die parteiöffentliche Debatte. Die Bundesdelegiertenkonferenz im März 2001 in Stuttgart diskutierte Grundsatzthesen des Bundesvorstandes. Mitte Juli 2001 legte die Grundsatzprogrammkommission einen ersten Programmentwurf öffentlich vor. Dieser wurde unter anderem bei der ersten grünen Sommerakademie und in mehreren Regionalkonferenzen debattiert. Einen überarbeiteten zweiten Entwurf verabschiedete der Bundesvorstand Mitte Januar 2002.

Grünes Wahlprogramm 2005 (PDF, 260 kB)
Am 9. Juli 2005 hat die Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Berlin das Wahlprogramm für die Bundestagswahlen am 18. September 2005 beschlossen.

Grünes Wahlprogramm 2002 (PDF, 579 kB)
Zum Vergleichen: Das grüne Bundestagswahlprogramm 2002, beschlossen auf der Bundesdelegiertenkonferenz am 4./5. Mai 2002 in Wiesbaden. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Am 22. September 2002 haben die Wählerinnen und Wähler entschieden, dass die rot-grüne Koalition mit gestärkten Grünen fortgesetzt wird. Bündnis 90/Die Grünen haben 8,6 Prozent der Stimmen erreicht.

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